Sonntagabendstunde in der Gemeinde: Ich habe mich eigentlich davor druecken wollen, doch bin ich im Nachhinein sehr froh, dass Gott mir Mut gegeben hat: ich habe ohne Uebersetzer gepredigt. Und nach nur fuenf Minuten haben wir Stromausfall... jemand reicht mir eine Stirnlampe, ich drehe den Laptop mit der Praesentation um, damit die Leute wenigstens etwas sehen koennen und weiter gehts.
Tagelang regnet es. Zwar nicht ununterbrochen, aber nie genug, damit die Waesche trocknen kann. Der Hurrikan, der ueber Honduras hinweggefegt ist, hat uns Gott sei Dank nicht betroffen. Aber in der Stadt haetten viele ihre Haeuser, sowie ihr Hab und Gut verloren.
Im Englischunterricht sind wir fleissig an den Vorbereitungen fuer ein Programm fuer die Eltern diesen Donnerstag. Die aeltere Gruppe wird das Gleichnis des barmherzigen Samariters spielen, waehrend die juengeren Kinder ein paar Situationen spielen werden, in denen sie praktisch helfen koennen. Sie sind ganz begeistert. Ich hoffe, dass es fuer sie und ihre Familien ein Segen sein darf.
Ich habe glaub noch nichts von meinem neuen Aufgabenbereich erzaehlt. Hier im Dorf soll eine englischsprachige Primarschule entstehen, und ich habe nach viel Beten und Ringen den Ruf angenommen, die Schule aufzubauen und zu fuehren. So bin ich dabei mich ueber das honduranische Schulsystem schlau zu machen, ueber die Regelungen fuer Privatschulen, noetige Papiere zusammen zu stellen, damit wir rechtzeitig den Antrag zur Genehmigung an die Regierung stellen koennen. Eine neue Herausforderung fuer mich! Es scheint, als wird der Blog manu-in-der-ferne noch etwas laenger existieren.
In zwei Wochen flieg ich heim! Ich freue mich auf meine Zeit in der Schweiz!
Bis bald, Manu
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